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Neue Erkenntnisse von der Berliner Erprobungsstrecke Heerstraße (B2/B5) Reinhard Lehné, Berlin |
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In jedem Jahr fallen bei Erhaltungsmaßnahmen ca. 15 Mio Tonnen Ausbauasphalt an, die nahezu gesamt wiederverwertet werden. Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz fordert, dass diese Mengen an Straßenausbaustoffen umweltverträglich und möglichst hochwertig wieder verwendet werden. Die Berliner Bauverwaltung hat beginnend in dem Jahr 2000 eine 1200 m lange Erprobungsstrecke mit 5 Versuchsabschnitten gebaut: Zusammenfassung: Aufgrund der Auswertungen der hier vorliegenden Ergebnisse des Erprobungsfeldes E 4 mit 50 Masse-% Asphaltgranulat kann ausgesagt werden, dass ein Zusammenhang mit der Stetigkeit der vorgegebenen Sieblinien und den damit erzielten Standfestigkeiten abzuleiten ist. Das vorgestellte Binderkonzept mit 50 Masse-% Ausbauasphalt ist als mögliche Variante im Straßenbau auch bei erhöhter Verkehrsbeanspruchung, nämlich bei den Bauklassen SV und I darstellbar. Voraussetzung ist jedoch eine im Sinne der TL AG StB-01 sorgfältige und akribische Voruntersuchung, Klassierung, Lagerung und der Einsatz einer Paralleltrommel. Zu ergänzen ist die Tatsache der positiven Auswirkung dieses vorbeschriebenen Asphaltrecyclings unter dem Aspekt des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, da hier neben der Kosteneinsparung des sehr teuer gewordenen Bitumens die Ressourcen an Bindemittel und Mineralstoffen deutlich geschont werden. |
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