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"Kaltrecycling in situ" - eine kostengünstige und umweltschonende Alternative zur Erneuerung von Staats-, Kreis- und Gmeindestraßen Dipl.- Ing. Lothar Reinhardt, Chemnitz |
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1. Allgemeines Bei der Erneuerung von Straßen werden vielfach örtliche Baustoffe und Industrieabfallstoffe im alten Oberbau angetroffen. Diese Materialien enthalten aus heutiger Sicht in den meisten Fällen umweltbelastenden Stoffe, wie zum Beispiel
Außerdem wurden früher häufig aus Steinbrüchen und Kiesgruben gelieferte Körnungen eingesetzt, die dem heutigen technischen Regelwerk nicht entsprechen. 2.Baustoffe und Baustoffgemische Durch umfangreiche Voruntersuchungen sind zunächst die bautechnischen und umweltrelevanten Eigenschaften der kalt zu recyclenden Schicht festzustellen sowie auf die Einhaltung der Grenzwerte nach RuVA-StB 01 bzw. TL Min-StB 2000 Teil B zu überprüfen. In Abhängigkeit von den wasserwirtschaftlichen Merkmalen ist anschließend der erforderliche Bindungstyp zu wählen und eine Eignungsprüfung gemäß "Merkblatt für Kaltrecycling in situ im Straßenbau" auszuführen. In dieser Vorschrift sind ebenfalls Angaben zur Bauausführung, zu den Anforderungen und zu den Eigenüberwachungs- sowie Kontrollprüfungen enthalten. Das "Merkblatt für Kaltrecycling in situ im Straßenbau" behandelt Gemische mit den Bindemitteln Bitumen und Zement der Bindungstypen
Für den Bindungstyp |
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